Oktober 09, 2019

Sächsische Quarkkeulchen

Ein so leckeres Rezept, was oft in Vergessenheit gerät. Die hausgemachten Quarkkeulchen. Im Gegensatz zu den bekannten „Quarkbällchen“, die meist mit Hefeteig und Quark gemacht werden, bestehen diese hier aus einem saftigen Kartoffelteig. Es war früher hauptsächlich eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebene Kartoffeln nicht weg werfen zu müssen, denn die konnte man so einfach weiter verarbeiten. Die Keulchen eignen sich besonders nach einer deftigen Suppe oder für nachmittags zum zwischendurch naschen. 
Für 6 Keulchen: (2-3 Personen)
220 g Kartoffeln (am besten mehlig)
125 g Quark
80 g Mehl
1 Ei (M)
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Zitronenabrieb
Außerdem: Mehl, Butterschmalz, Zucker 
Am besten eignen sich Pellkartoffeln aus mehlig kochenden Kartoffeln. Ich habe "Quark nach russischer Art" verwendet. Der ist etwas trockener, man kann aber nehmen, was man zu Hause hat.
Diese kochen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken (alternativ stampfen), abkühlen lassen.
Nun die restlichen Zutaten dazu geben und alles locker vermengen.
Am besten 15 Minuten stehen lassen, damit die Kartoffelstärke binden kann.
Nun aus der Masse die Keulchen formen. Dafür etwas Masse zwischen den Händen oval formen, leicht bemehlen und ca. 8 mm dick platt drücken. So können sie gut durch braten, ohne zu dunkel zu werden.
In einer Pfanne das Butterschmalz auf mittlere Temperatur erhitzen und die Keulchen hinein legen.
Von beiden Seiten goldbraun braten. Heraus nehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen,
dann in Zucker wenden und lauwarm servieren. (eventuell bis zum Essen warm stellen)
Jetzt können die Quarkkeulchen serviert werden. Traditionell werden sie lauwarm mit Apfelmus  gereicht, guten Appetit, Eure Kessy



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